Produktives Arbeiten von Zuhause

Homeoffice einrichten: Die 5 besten Tipps

Wie gestaltest du dein Homeoffice am effektivsten, um besser arbeiten zu können? Wir haben die besten Tipps für dein Homeoffice!

Tipp 1: Dein professionelles Homeoffice einrichten

Das Arbeiten auf der Couch oder am Küchentisch kann sehr bequem und praktisch sein, verleitet allerdings immer dazu, abgelenkt zu werden und unkonzentrierter zu arbeiten. Deswegen ist es wichtig, dass du dir einen festen und neutralen Arbeitsplatz schaffst, der von dem Rest deiner Wohnung und Privatsphäre abgetrennt ist. Dafür muss es nicht mal ein separates Bürozimmer sein. Mit einem Regal, Pflanzen oder Raumtrenner kannst du deinen Arbeitsbereich ganz einfach von deinem restlichen Wohnraum trennen, ohne dass es ungemütlich wird. Wer es aufwendiger mag, kann ebenfalls eine andere Wandfarbe für den Bereich wählen. So habt ihr gleichzeitig eine Beschäftigung während der Zeit zu Hause.

Tipp 2: Vom Schreibtischsessel zum Designerstuhl

Ein Stuhl aus dem Esszimmer oder der Küche mag vielleicht eine spontane Übergangslösung sein, sollte aber nicht zum Dauerzustand im Homeoffice werden. Wenn du regelmäßig von zu Hause aus arbeitest, ist ein ergonomischer Stuhl unerlässlich.

Glücklicherweise muss es heute nicht mehr ein monströser „Chefsessel“ sein, sondern in Onlineshops oder in den verschiedensten Möbelhäusern findest du auch moderne und stylische Modelle. Viele Anbieter stellen mittlerweile auch „Light“-Versionen ihrer Bürostühle her, die aussehen wie elegante Designerstücke aber trotzdem deinen Rücken und Nacken schonen.

Tipp 3: Für deine Erleuchtung

Die richtigen Lichtverhältnisse spielen eine wichtige und nicht zu unterschätzende Rolle bei der Einrichtung deines Arbeitsplatzes, weswegen du darauf achten solltest, dass du genügend Tageslicht an deinem Schreibtisch hast. Zum einen steigert Sonnenlicht deine Produktivität und kann das Risiko auf Kopfschmerzen reduzieren. Zum anderen wirkt sich das in Sonnenlicht enthaltende Vitamin D auf deinen kompletten Körper und das Immunsystem aus.

Gerade jetzt zu der dunklen Jahreszeit ist außerdem eine Schreibtischlampe ein motivierender Faktor. Bei der Lichtfarbe solltest du Neutralweiß (3.500 bis 5.500 Kelvin ) oder Tageslichtweiß (über 5.300 Kelvin) wählen. Generell ist es aber wichtig, dass sich das Licht an deinem Arbeitsplatz aus einer Mischung von direkter und indirekter Beleuchtung zusammensetzt. Damit keine Spiegelungen des Lichtes auf deinem Bildschirm entstehen, stelle deinen Bildschirm wenn möglich parallel zum Fenster auf.

Tipp 4: Deko - Weniger ist mehr

Auch wenn das Homeoffice eine andere Atmosphäre als das Büro hat, verbringst du an deinem Arbeitsplatz zu Hause ebenfalls so viel Zeit. Aus diesem Grund kannst du deinem Schreibtisch natürlich eine persönliche Note verleihen, wobei aber mit Deko und Accessoires sparsam umgegangen werden sollte. Ein Bild aus dem letzten Urlaub, eine nette Postkarte der besten Freundin oder ein DIY-Stiftehalter eignen sich super, auf zu viele und für deine Arbeit unnütze Dinge solltest du aber verzichten, da sie dich vom Wesentlichen ablenken und kostbaren Platz einnehmen könnten.

Anders sieht es allerdings mit Pflanzen aus. Die Zimmerpflanzen auf oder rund um den Schreibtisch sorgen für ein verbessertes Raumklima, denn sie filtern Schadstoffe aus der Luft. Dazu produzieren sie Sauerstoff, der für deine Konzentration wichtig ist und gegen aufkommende Müdigkeit hilft.

Tipp 5: Das richtige Ordnungsmanagement

Hohe Papierstapel, eine chaotische Schublade und ein unaufgeräumter Schreibtisch: Nicht nur gleich zu Beginn deines Arbeitstages kann dieser Zustand demotivierend wirken, sondern auch während der Suche nach den richtigen Unterlagen kann euch kostbare Arbeitszeit verloren gehen.

Mit beschrifteten Ordnern und Boxen kannst du dir einfach und schnell ein nachhaltiges Ordnungssystem schaffen, dass nicht nur deine Unterlagen sortiert, sondern auch deine vielen Kabel. Eine gute technische Ausrüstung mit Computer und Co sind im Homeoffice wichtiger denn je, bringen allerdings auch einen Kabelsalat mit sich. Mithilfe von Kabelwannen und – kanälen kannst du diese unter dem Schreibtisch bändigen, die sich meist ganz einfach unter der Schreibtischplatte montieren lassen.

Damit du gar nicht erst in Versuchung gerätst, solltest du außerdem Fernbedienung, Tablet oder das Buch, das du gerade liest, von deinem Schreibtisch verbannen und möglichst weit außerhalb deiner Reichweite aufbewahren. Das gilt auch für dein Handy, vorausgesetzt du brauchst es nicht für deine Arbeit.

Bei wem es aus allen Schubladen quillt, der sollte einmal versuchen, richtig auszumisten. Das tut nicht nur deinem Arbeitsklima und Schreibtisch gut, sondern auch dir selbst. Mit dem Marie Kondo System kannst du alten unnützen Ballast in Form von Unterlagen und Co von dir ablassen.