Was kostet das wirklich?
Ihr müsst kurz- oder längerfristig Dinge unterbringen, auf die Ihr nicht verzichten könnt? Dann sind angemietete Lagerräume euer wichtigstes Werkzeug. Doch mit welchen Kosten müsst ihr dann rechnen?
Ihr müsst kurz- oder längerfristig Dinge unterbringen, auf die Ihr nicht verzichten könnt? Dann sind angemietete Lagerräume euer wichtigstes Werkzeug. Doch mit welchen Kosten müsst ihr dann rechnen?
Das Anmieten von Lagerräumen ist in Deutschland noch ein verhältnismäßig junges Business – wenigstens in größerem Maßstab. Ursprünglich groß wurde es in den USA, wo das Konzept von „Self Storage" schon seit Jahrzehnten etabliert ist.
Doch um was geht's eigentlich genau? Also: Ihr besitzt etwas, das aus irgendwelchen Gründen nicht in eurer Wohnung, im Keller, den Geschäftsräumen oder an ähnlichen Orten untergebracht werden kann. Dafür gibt es zahlreiche unterschiedliche Gründe. Im Folgenden ein paar Fälle als Beispiel:
Ihr seid umgezogen und musstet euch dabei verkleinern. Dadurch ist für einen Teil eurer Möbel kein Platz – allerdings wollt Ihr sie auch nicht verkaufen oder entsorgen.
In eurem Unternehmen sammeln sich immer mehr papierne Unterlagen an, aber in der Firma selbst gibt es entweder keinen Platz oder dieser wäre ungeeignet – etwa im feuchten Keller.
Ihr habt ein ausrüstungsintensives Hobby und dadurch entsprechende Werte. Da es euch zuhause dafür an Platz mangelt, wollt ihr die kostbaren Sachen an einem gut gesicherten Ort unterbringen.
Ihr trennt euch von eurem Partner und einer zieht aus – bis er etwas Neues hat, müssen seine Sachen zwischengelagert werden. Oder umgekehrt: Ihr zieht zusammen und habt Möbel und Geräte doppelt.
Euer Unternehmen will gut auf saisonale Geschäfte reagieren, aber es fehlt ihm der Platz, um Deko-Material oder Sonderwaren für diese kurzen Phasen zu lagern.
In der Praxis ist die Liste möglicher Anwendungen für Self Storage wahrhaft gigantisch. Ihr müsst etwas gut gesichert, flexibel, frostfrei und feuchtigkeitskontrolliert (zwischen-) lagern? Dann sind solche Lagerräume stets eure Alternative.
In den allermeisten Fällen sprechen wir hier von professionellen Anbietern. Heißt: Jemand erwirbt oder mietet ein Gelände und errichtet darauf entsprechende Räumlichkeiten – das kann auf den ersten Blick durchaus wie eine große Ansammlung von Normgaragen wirken, wobei die meisten Anbieter jedoch mehr als nur eine Größe offerieren.
Damit wären wir auch schon an einem der zentralen Punkte, die darüber bestimmen, was die Sache euch kosten wird – Fläche bzw. Raumvolumen. Das ist in aller Regel die zentrale Kenngröße.
Nehmen wir dazu LAGERBOX. Mit fünf Standorten in Berlin gehört das Unternehmen zu den Platzhirschen in der Stadt – und an zahlreichen anderen Orten in Deutschland. Außerdem hat der Anbieter ein sehr kleinzelliges Raumkonzept mit nicht weniger als acht unterschiedlichen anmietbaren Größen – von „XXS" mit weniger als einem Quadratmeter bis zu „3XL" mit 20 bis 30 Quadratmetern.
Doch so wichtig die Größe auch ist, sie ist nur ein preisbestimmender Faktor. Ebenfalls wichtig sind:
Standort & Flexibilität
Das mag auf den ersten Blick nach ziemlich vielen Variablen klingen. In der Praxis hat es aber einen Vorteil: Häufig könnt ihr euer Lager deshalb in Sachen Notwendigkeit und somit Kosten sehr genau auf euren Bedarf maßschneidern – und sowieso tendieren Anbieter dazu, immer häufiger verschiedene Extras kostenlos zu inkludieren.
Wie im vorherigen Kapitel aufgezeigt: Die Kosten für Lagerräume sind sehr variabel. Dennoch haben wir einmal recherchiert mit welchen Kosten ihr – ganz grob – für Berlin pro Monat rechnen könnt:
Bis 4 – 5 m² Fläche. Ideal für wenige Kartons, Koffer oder kleine Gegenstände.
Bis 10 – 12 m² Fläche. Geeignet für Möbel, Umzugsgut oder Unternehmensunterlagen.
Bis 30 m² und mehr. Für umfangreiche Einlagerungen, Gewerbekunden oder saisonale Waren.
Beachtet bitte, dass wir bei der Recherche auf die Kosten für Neukunden in den ersten Monaten geachtet haben; wie schon erwähnt kann es bei längerer Anmietung teurer werden. Achtet außerdem darauf, dass der Standort gerade in Berlin ebenfalls deutlich preisbestimmend sein kann – ein Lager in Mitte, Neukölln, Kreuzberg usw. ist schon aufgrund der örtlichen Immobilienpreise eine andere Hausnummer als etwas in Spandau, Hohenschönhausen etc.
Dieser Artikel entstand im Kooperation mit externen Redakteuren.
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