Schlussverkauf
Photo by Artem Beliaikin on Unsplash
Schlussverkauf

Cashback, Deals & Co: So spart man in Berlin!

Mehr für sein Geld zu bekommen und praktisch im Alltag zu sparen klingt natürlich für alle verlockend und keiner sagt dazu freiwillig nein.

Tatsächlich ist dies heutzutage wesentlich einfacher geworden, da sowohl die Hersteller selbst, wie auch der Einzelhandel, Supermarktketten oder Elektronikhändler in gleichem Maße um die Gunst der Kunden buhlen.

Der Konkurrenzkampf ist immens und gerade bei sehr austauschbaren Produkten kann man fast nur noch über einen besonders guten Kundenservice oder eben attraktive Sparangebote punkten. Da das Preissystem in Deutschland allerdings stark reglementiert ist und zum Beispiel kein Dumping zulässt, muss man sich als Unternehmen andere Wege ausdenken.

So sind in den letzten Jahren vermehrt Treuekarten, Gratisproben, Coupons und dergleichen auf den Markt gekommen, die für stärkere Kundenbindung und insgesamt mehr Umsatz sorgen sollen. Und auch die enorme Digitalisierung hat einen guten Teil dazu beigetragen, beispielsweise über Sparcoupons, die einfach per QR-Code auf dem Mobiltelefon der Kundschaft erscheinen.

Das Schnäppchen- und Spar-Angebot z.B. ist grenzenlos und als Verbraucher kann man sich im Dschungel der Möglichkeiten teilweise nur schwer zurechtfinden. Dabei ist es wichtig, einen Überblick über die günstigsten Strategien zu haben, um optimal davon profitieren und bares Geld einsparen zu können. Zum Glück geben viele Webseiten, wie Mein Deal, inzwischen eine Orientierung und verhelfen zur schlauen Nutzung von Cashback, Deals und anderen Bonusprogrammen.  So spart man richtig viel in Berlin!

Welche Spar-Varianten kann ich nutzen?

Die meisten Menschen denken bei Spar-Optionen wahrscheinlich direkt an Online-Angebote wie Treuepunkte, Rabattcodes und dergleichen. Tatsächlich ist dieser Markt riesig. Zum einen gibt es die frei verfügbare Variante, die jedermann beliebig nutzen kann, wie zum Beispiel Coupons fürs Fast Food Restaurant, welche einfach der Wochenzeitung beiliegen. Doch auch auf herkömmlichem Weg werden viele Chancen angeboten, mehr auf seine Ausgaben zu achten. Behalten Sie die Sonderpreise im Supermarkt im Blick, fragen Sie beim Obsthändler kurz vor Marktende nach einem Rabatt. Man kann auch in Deutschland öfter noch etwas feilschen, als Sie glauben. Kaufen Sie saisonal ein, so sind Früchte und Gemüse nicht durch Importkosten überteuert.

Es lohnt sich auch, auf jahreszeitliche Specials zu warten. Der Kauf eines Laptops wird am Black Friday besonders günstig und niedrige Preise für Marken-Parfum gelten um die Weihnachtszeit. Viele Dinge braucht man außerdem nicht neu, sondern kann auf Kleinanzeigen-Plattformen gute gebrauchte Ware finden oder man streift über Flohmärkte und durch Second Hand Läden. Auch Tauschbörsen sind eine gute Alternative, wenn man kein Geld ausgeben möchte.

Viele Gastronomen bieten nicht nur günstige Tages- und Wochengerichte, sondern auch lohnenswerte 2-für-1- Tage an. So kann auch beim ausgehen das Portemonnaie geschont werden. Das gleiche gilt in Bars für die Happy Hour.

Nutzen Sie kostenlose Downloads oder Streamings, anstatt monatlich Gebühren zu zahlen. Melden Sie sich für Newsletter an, um Prozente auf Shopping-Webseiten zu erhalten. Und warten Sie mit Bestellungen im Ausland auf günstige Wechselkurse.

Welche Treue-Programme gibt es?

An vielen Stellen wird der regelmäßige Besuch noch mit konventionellen Stempelkarten belohnt, wie im Lieblings-Café oder in der Reinigung an der Ecke. Nach 10 bezahlten Tassen Kaffee gibt es dann ein Gratisgetränk oder eben entsprechend eine Waschladung umsonst. Gerade bei Läden des täglichen Bedarfs wie Bäckereien funktioniert dieses System hervorragend, denn Brot kaufen wir so oder so regelmäßig und das Wissen, dabei kontinuierlich sparen zu können, lässt uns viel bewusster immer in ein und dieselbe Bäckerei zurückkehren. Schließlich will man sich so bald wie möglich sein kostenloses Extra abholen. 

Natürlich haben aber die meisten Anbieter inzwischen digital aufgerüstet. Von Payback bis zur Deutschlandcard existieren zahlreiche Kooperationsgemeinschaften, die ihre Kunden für jeden Einkauf mit Bonuspunkten belohnen, die ab einem bestimmten Wert wieder zu Einkaufsguthaben umgewandelt, in Prämien investiert oder auch gespendet werden können. Diese Modelle sind besonders erfolgreich, weil so von der Tankstelle über den Bau- und Supermarkt bis hin zur Drogeriekette, zur Kaffeerösterei und zum Bekleidungsgeschäft gleich mehrere Bereiche abgedeckt werden, in denen wir regelmäßig Geld ausgeben.

Dadurch zahlt sich Kundenloyalität wesentlich schneller aus und dies trägt erneut dazu bei, den beteiligten Geschäften treu zu bleiben. Da das System nach wie vor lukrativ ist, gibt kaum mehr eine Branche, die ohne Kundenkarten auskommt, sei es zum Meilen sammeln bei der Flugbuchung, für vergünstigte Einkäufe im Warenhaus, für das Ansparen eines Kundengeschenks bei der bevorzugten Kosmetikmarke etc.

Wie funktioniert Cashback?

Auch die Geld-zurück-Idee ist sehr populär geworden. Bei Cashback-Angeboten im regulären Handel bekommt man im Anschluss an den Kauf einen Teil oder mitunter sogar den kompletten Warenpreis erstattet, indem der Kassenbeleg elektronisch beim Hersteller vorgelegt wird. Dieses Verfahren wird oft genutzt, um die Einführung eines neuen Produkts zu unterstützen. So können die Kunden es risikofrei ausprobieren. Der Clou ist, dass sich die meisten Kunden im Endeffekt nicht die Mühe machen, sich um die Erstattung des Kaufpreises zu kümmern. Aber es funktioniert in jedem Fall, der Hersteller möchte für dieses Entgegenkommen aber natürlich einige persönliche Daten von Ihnen im Tauschgeschäft haben.

Kauft man häufig in Online-Shops ein, so lohnt sich mit Sicherheit die Anmeldung bei einer Cashback-Plattform im Netz. Diese arbeiten wiederum mit verschiedenen Internet-Händlern zusammen, von denen jeder seine individuellen Cashback-Bedingungen hat. In der Regel bekommt man einen gewissen Prozentsatz des Einkaufswertes direkt als Cashback gutgeschrieben. Vergleichen lohnt sich, da die einzelnen Plattformen sich deutlich unterscheiden.

Im Gegensatz zu Treuesystem müssen keine Punkte gesammelt und umgetauscht werden. Der Cashback-Wert wird immer direkt in Euro angegeben und auch problemlos per Überweisung ausgezahlt.

Was verbirgt sich hinter sogenannten Deals?

Daneben kann man online massenweise auf sogenannte Deals zugreifen, dabei handelt es sich um digitale Gutscheine mit einem Code, die meist einen großen Sparvorteil mit sich bringen, allerdings auch nur für kurze Zeit verfügbar und an konkrete Einlösebedingungen geknüpft sind. Solche Deals gibt es vermehrt für Hotelübernachtungen, Wellnessbehandlungen, Eintrittskarten in Freizeitparks oder auch für Bahnfahrkarten und Restaurantbesuche.

Die erworbenen Gutscheine haben eine begrenzte Gültigkeitsdauer und können oftmals nicht am Wochenende oder zu den typischen Hochsaison-Zeiten eingelöst werden. Hier muss also genau hingeschaut werden. Kaufen Sie keine Deals, nur weil der Preis aktuell unschlagbar ist, sondern planen Sie vernünftig. Man kann per App auch eine individualisierte Benachrichtigungs-Funktion einrichten, um fortan keine Schnäppchen zu verpassen.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit unserem externen Redakteur Thomas Nicklaus.