Kurzarbeit-mal-ander
Kurzarbeit-mal-ander
Wie geht’s jetzt weiter?

Kurzarbeit mal anders

Kurzarbeit ist für viele von uns seit Monaten ein Thema. Es gibt aber auch Geschichten aus Berlin und Brandenburg, die Hoffnung machen.

Nico Karasch über die Kurzarbeit

Gerlinde Jänicke, unsere Frau am Morgen, spricht hier mit Nico Karasch. Er arbeitet als Ton-Techniker beim bekannten „Flic-Flac“-Zirkus und ist, wie so viele andere, seit Monaten in Kurzarbeit. Die Beiden sprechen über Chancen, Tiefpunkte und die Zukunft. Ein Gespräch, dass Hoffnung macht:

Folge 0 | 05/03/2021 | 7:35

Interview: Nicos Erfahrung mit Kurzarbeit

00:00
rs2 Kurzarbeit Kathrin Wilke
Kathrin Wilke
rs2 Kurzarbeit Kathrin Wilke

Eigentlich verzaubert Kathrin uns als Schauspielerin auf der Bühne. Zum Beispiel am Berliner Ensemble. Jetzt verzaubert sie Kinder auf Geburtstagsfeiern. Als Zauberin und Animateurin. Wie sie aus dieser schwierigen Situation Kraft zieht und was sie für die Zukunft gelernt hat, verrät sie Morningshow-Moderatorin Gerlinde Jänicke und Nico Karasch in diesem sehr persönlichen Gespräch.

Du kannst Kathrin ganz einfach über Instagram kontaktieren: Kathrin.wilke.12

Folge 0 | 05/05/2021 | 9:47

Von der Schauspielerin zur Zauberei - Kathrin im Interview

00:00

Uli aus Schöneberg - Vom Weddingplaner zum Impfhelfer

Früher plante er Hochzeiten. Heute plant er Impftermine. Weil Uli aus Schöneberg sich als Weddingplaner in der Pandemie nicht über Wasser halten kann, hilft er nun im Impfzentrum in Tempelhof. Seine Erfahrungen, welche Gemeinsamkeiten die beiden Jobs haben und welches Impfzentrum insgeheim das „Party-Impfzentrum“ schlechthin ist….das verrät er in diesem Gespräch Morningshow-Moderatorin Gerlinde Jänicke:

Folge 0 | 05/04/2021 | 7:06

Vom Weddingplaner zum Impfhelfer - Uli aus Schöneberg im Interview

00:00

Patricia aus Lichterfelde ist auf dem Boden geblieben. Im wahrsten Sinne des Wortes. Sie arbeitet eigentlich als Flugbegleiterin, aber auch diese Branche leidet unter der Pandemie. Um sich in der Kurzarbeit etwas dazu zu verdienen, arbeitet Patricia seit Monaten in der Charité. Und sie ist die Einzige! Von „hier sind die Notausgänge“ zu „willkommen in der Notaufnahme“ – das ganze Gespräch mit Morningshow-Moderatorin Gerlinde Jänicke und Nico Karasch kannst Du hier nachhören:

Folge 0 | 05/06/2021 | 9:27

Als Flugbegleiterin in der Charité - Interview mit Patricia

00:00

Moin, moin ihr Landratten! Jetzt mal Butter bei die Fische – Corona ist ganz schön nervig, oder? Da sind wir uns alle einig, aber es gibt auch Positives zu berichten. Gerd aus Wilmersdorf war vor der Pandemie als Reiseleiter tätig, inzwischen ist er nur noch in Berlin unterwegs. Im Fisch-Taxi (https://www.fisch.taxi/). Unsere Moderatorin Patty Gerndt hat sich mit der spannenden Geschichte dahinter beschäftigt:

Folge 0 | 05/06/2021 | 8:28

Der Reiseleiter im Fisch-Taxi - Gerd im Interview

00:00

Bist Du auch von Kurzarbeit betroffen? Wir wissen, dass es kein leichtes Thema ist. Die Arbeit bringt nicht nur das Essen auf den Tisch, sie gibt uns auch Struktur im Alltag und ein Gefühl des gebraucht-werdens. Umso wichtiger ist es darüber zu sprechen! Du bist nicht alleine!

Welche Erfahrungen hast du gemacht? Vielleicht geht es Dir auch wie den vielen Menschen, die aus der Kurzarbeit ganz eigene Schlüsse gezogen haben? Ein neues Hobby? Eine neue Sprache? Ein neuer Job?

Wir sind auf Deine, ganz eigene Geschichte gespannt:

Name

FAQ Corona und Kurzarbeit

Die Bundesagentur für Arbeit beantwortet hier die wichtigsten Fragen:

Was ist Kurzarbeit überhaupt?
Muss ein Betrieb aufgrund eines unabwendbaren Ereignisses oder wegen wirtschaftlicher Ursachen die Arbeitszeit seiner Mitarbeiter vorübergehend verringern oder ganz einstellen, kann er Kurzarbeit beantragen. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, zahlt die Agentur für Arbeit das Kurzarbeitergeld. Das entspricht ungefährt dem Arbeitslosengeld – wird aber vom Betrieb gezahlt, der das Geld von der Arbeitsagentur erstattet bekommt. Die schlechte Auftragslage wird da mit überbrückt und Entlassungen können vermieden werden.

Wann kann ein Unternehmen Kurzarbeit beantragen?
Die Voraussetzungen dafür sind im Sozialgesetzbuch III geregelt. Der Arbeitgeber kann Kurzarbeit anmelden, wenn der Arbeitsausfall unvermeidbar ist und der Betrieb alles getan hat, um ihn zu vermindern oder zu beheben. Dazu zählt auch, dass Arbeitnehmer ihre Überstunden und Zeitguthaben abfeiern müssen.
Mit der Neuregelung können Betriebe rückwirkend zum 1. März 2020 Kurzarbeitergeld nutzen, wenn zehn Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als zehn Prozent haben. Auch Zeitarbeitsfirmen können Kurzarbeit anzeigen.

Wie kann ich Kurzarbeit beantragen?
Als Erstes muss die Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit angezeigt werden: Erst danach können Sie diese beantragen. Den Vordruck, um Kurzarbeit anzuzeigen, finden Sie hier. Das unterzeichnete Formular reichen Sie dann bei Ihrer Agentur für Arbeit ein.
Ist die Kurzarbeit angezeigt, können Sie mit diesem Leistungsantrag die Kurzarbeit beantragen.
Alle Infos dazu, finden Sie auch auf www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit

Welche Unterlagen muss ich für den Antrag einreichen?
Damit die Arbeitsagentur prüfen kann, ob der Betrieb die Voraussetzungen für Kurzarbeit erfüllt, müssen Unternehmer mehrere Unterlagen einreichen. Dazu gehören auch die Vereinbarung über die Einführung von Kurzarbeit mit dem Betriebsrat oder, wenn es keinen gibt, mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (nutzen Sie bitte dafür die Mustervereinbarung Kurzarbeit in der Spalte rechts, welche von jeden Arbeitnehmer der Firma unterschrieben werden muss). Arbeitgeber sollten auch die möglichen Änderungskündigungen einreichen.

Wie hoch ist das Kurzarbeitergeld?
Es beträgt 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns. Arbeitnehmer, die mindestens 0,5 Kinder auf der Lohnsteuerkarte eingetragen haben, bekommen 67 Prozent des Nettolohns.

Wie lange kann die Förderung bezogen werden?
Die mögliche Dauer beträgt zwölf Monate, ist aber immer vom Einzelfall abhängig.

Was ist mit den Sozialversicherungsbeiträgen, die die Unternehmen zahlen?
Die werden dem Unternehmen in voller Höhe erstattet. Auch das zählt zu den Neuerungen.
Bisher mussten Arbeitgeber 80 Prozent der ausgefallenen Sozialbeiträge zahlen, sowohl vom eigenen Anteil als auch vom Anteil des Arbeitnehmers. Nun werden die Sozialbeiträge zu 100 Prozent erstattet.

Was gilt für Selbstständige?
Da Selbstständige nicht in der Arbeitslosenversicherung pflichtversichert sind, können sie auch kein Kurzarbeitergeld beantragen.

Weitere Informationen rund um das Thema Kurzarbeit findest Du auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit:

https://www.arbeitsagentur.de/privatpersonen