rs2_Bundestagswahl_2021_Kandidaten
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Wir machen den Kandidatencheck

Bundestagswahl 2021

Am 26. September ist Bundestagswahl! Weißt Du schon welcher Kandidat oder welche Kandidatin deine Stimme bekommt? Wir geben Dir einen Überblick mit Fakten, die Du bisher vielleicht noch nicht kanntest

Bisher haben nur CDU/CSU und die SPD einen Kanzlerkandidaten oder eine Kanzlerkandidatin vorgestellt. Bei den anderen Parteien spricht man von einem Spitzenkandidaten und einer Spitzenkandidatin. Aufgrund ihrer Umfragewerte erwägen auch die Grünen einen Kanzler oder eine Kanzlerin zu stellen. Wer ins Rennen geht, sickert so nach und nach durch. Wir stellen Dir alle Kandidaten – sobald bekannt – hier vor!

CDU/CSU - Armin Laschet

Armin-Laschet-Bild
Laurence Chaperon | https://archiv.cdu.de/cduvorsitz/download-bereich
Armin-Laschet-Bild

Was du noch nicht wusstest:

„Ich habe den ekelhaftesten Menschen auf der ganzen Welt kennengelernt!“

Das soll Susanne gesagt haben - an dem Tag als sie ihren späteren Ehemann Armin Laschet kennenlernte. Damals waren die beiden Kinder und haben im selben Kirchen-Chor gesungen. Viele Jahre später haben sie geheiratet. 

Das ist inzwischen 36 Jahre her - aber bis heute sind sie sehr glücklich! 

3 Kinder gehen aus der Ehe hervor. Johannes, Eva und Julius.  Seinen ältesten Sohn kennst du vielleicht von Instagram. Da heißt er „Joe Laschet“ und arbeitet sehr erfolgreich als Model, Blogger und Influencer!

Auch Armin Laschet war abseits von Nachrichten und Talkshows im Fernsehen zu sehen. Zum Beispiel im Dortmunder Tatort. In der Folge “Das Team” hat er einen kurzen Auftritt und spielt sich selbst.

Der Regisseur war begeistert und ihm eine große Karriere als Schauspieler prophezeit...Armin Laschet beweist sich lieber auf der politischen Bühne!

Privat liest er sehr gerne. Tipps gibt’s von seiner Frau, die als Buchhändlerin arbeitet.

Urlaub macht Armin Laschet am liebsten in bella Italia!

Geburtstag: 18. Februar 1961
Geburtsort: Aachen
Größe: 1,70 Meter
Ehepartnerin: Susanne Laschet
Partei: Christlich Demokratische Union Deutschlands
Kinder: Johannes Laschet, Eva Laschet, Julius Laschet
Sternzeichen: Wassermann

  • 1981 Abitur
  • 1981 – 1987 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten München und Bonn. Erstes juristisches Staatsexamen 1987
  • 1987 – 1994 Ausbildung zum Journalisten. Tätigkeit als freier Journalist für bayerische Rundfunksender und das bayerische Fernsehen. Wissenschaftlicher Berater der Präsidentin des Deutschen Bundestages
  • 1994 – 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages
  • 1995 – 1999 Verlagsleiter und Geschäftsführer der Einhard-Verlags GmbH
  • 1999 – 2005 Mitglied des Europäischen Parlaments
  • 2005 – 2010 Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen,
  • ab 2010 zugleich Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien
  • 2010 – 2012 Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion
  • Seit 2012 Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen und stellvertretender Vorsitzender der CDU Deutschlands
  • 2013 bis 2017 Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen
  • Seit 27.06.2017 Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen

Ich will Verantwortung übernehmen als Vorsitzender, um unsere Partei, die CDU, und unser Land, Deutschland, gemeinsam gut für die Zukunft aufzustellen. Das geht nur mit Offenheit für das Neue, Mut zur Entscheidung und Entschlossenheit in der Umsetzung.

Zuhören, entscheiden, handeln: so habe ich es auch auch in meinen bisherigen politischen Ämtern und Verpflichtungen gehalten – ob in Bonn, Brüssel, Berlin oder Düsseldorf.

Die CDU der 20er-Jahre des 21. Jahrhunderts braucht frische Ideen, klare Führung und starken Teamgeist. So waren wir als CDU Nordrhein-Westfalen im größten Bundesland erfolgreich. Gemeinsam mit Jens Spahn will ich das auch für die CDU Deutschlands schaffen.

Wir sind als CDU die einzig verbliebene Volkspartei in Deutschland, im Herzen Europas. Wir tragen als Nation große Verantwortung, man zählt auf uns in Europa, rechnet mit uns. Das Europa von morgen braucht neue Impulse. Mehr Europa ist in unserem nationalen Interesse.

Die CDU hat sich in harten Zeiten bewährt. Regieren heißt im Wind standhaft zu bleiben. Die Aufgaben sind gewaltig, die Bedingungen nicht leicht. Gegen plumpe Populisten und polemische Polarisierung stellen wir Zusammenhalt und Zukunftsideen.

Wir können Mehrheiten gewinnen für intelligente Klimapolitik, innovative Digitalisierung und Industrie mit Zukunft. Wir zeigen klare Kante bei der Inneren Sicherheit und stehen zugleich für Weltoffenheit. Wir behalten den Blick für die Zukunft der nächsten Generation – mit soliden Haushalten, wettbewerbsfähiger Wirtschaft und nachhaltigem Naturschutz.

All das kann die CDU so gut wie keine andere Partei. Sie hat es bewiesen. Union heißt, gemeinsam den Unterschied für eine bessere Zukunft zu machen. Damit trete ich an – für eine gute Zukunft der CDU, für eine gute Zukunft für unser Land.

Quelle: https://armin-laschet.de/

Zusammenhalt stiften und Zukunft gestalten – das ist mein Anspruch für ein modernes Deutschland
Armin Laschet

SPD - Olaf Scholz

Olaf Scholz
Bundesministerium der Finanzen
Olaf Scholz

Was du noch nicht wusstest:

Olaf Scholz ist der älteste von drei Söhnen. Olaf, Jens und Ingo sind in Hamburg-Rahlstedt aufgewachsen. Die Eltern waren in der Textilbranche tätig.

Er ist seit 23 Jahren mit Britta Ernst verheiratet. 1998 gaben sie sich das Ja-Wort. Kinder hat das Paar nicht, beide wollten sich auf ihre Zweisamkeit und die jeweilige politische Karriere konzentrieren. Seine Frau ist seit 2017 die brandenburgische Ministerin für Bildung, Jugend und Sport.

In den Medien hat Scholz seinen Spitznamen weg: Wegen seiner mechanischen Wortwahl bei Pressekonferenzen wurde er der "Scholzomat" getauft – was er selbst als sehr treffend erachtet.

Weil er seit jeher zu Übergewicht neigt, drängte seine Frau ihn zum Joggen. Nach anfänglicher Überwindung läuft er mittlerweile zwei bis drei Mal pro Woche. Am Wochenende auch gerne mal länger – bis zu eineinhalb Stunden! Lauf, Olaf, lauf!

Name: Olaf Scholz
Beruf: SPD-Politiker
Geburtstag: 14.06.1958
Sternzeichen: Zwillinge
Geburtsort: Osnabrück / Niedersachsen
Staatsangehörigkeit: Bundesrepublik Deutschland
Größe: 170 cm
Familienstand: verheiratet
Geschlecht: männlich
Augenfarbe: blau

  • 1977: Abitur in Hamburg-Rahlstedt
  • 1978 - 1985: Studium der Rechtswissenschaften
  • seit 1985: Rechtsanwalt
  • 1998 - 2001: Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Mai 2001 - Oktober 2001: Innensenator der Freien und Hansestadt Hamburg
  • 2002 - 2011: Mitglied des Deutschen Bundestages
  • 2005 - 2007: Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion
  • 2007 - 2009: Bundesminister für Arbeit und Soziales
  • 2009 - 2011: Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion 
  • 2011 - 2018: Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg
  • seit Februar 2018: kommissarischer SPD-Parteivorsitzender
  • seit März 2018: Bundesminister der Finanzen

ZUKUNFTSMISSIONEN FÜR UNSER LAND 
2050 – Deutschland ist klimaneutral. Erneuerbare Energien sichern die Versorgung – vollständig. Dafür müssen wir heute die Weichen stellen. Wir brauchen Stromnetze, Wasserstoffleitungen und Ladesäulen, also die notwendige Infrastruktur – und mehr Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Bereits bis 2040 soll der Strombedarf schon möglichst vollständig aus Wind- und Sonnenenergie bestehen. Weltweit soll Deutschland führend werden für Wasserstofftechnologien. Und: Wir werden dafür sorgen, dass Vermieter mindestens die Hälfte des CO2-Preises übernehmen.
 
GESUNDHEIT! GERN GESCHEHEN!
Die Corona-Pandemie hat gezeigt: Deutschland hat ein überwiegend gutes Gesundheitssystem – es gibt aber Luft nach oben. Wir wollen ein modernes, zuverlässiges und flächendeckendes Krankenhaus- und Notfallversorgungssystem, das für jeden schnell erreichbar ist. Wir müssen die Potenziale der Digitalisierung für die Verbesserung von Diagnosen und für die flächendeckende gesundheitliche Versorgung entschlossener nutzen. E-Health und Robotik. Und die Förderung von Innovationen und neuen Methoden, wie zum Beispiel zuletzt bei BioNTech. Wir wollen dafür sorgen, dass die Menschen möglichst lange gesund bleiben. Wenn sie erkranken, sollen sie eine bedarfsgerechte und individuelle Behandlung in Anspruch nehmen können und nicht unnötigen Nebenwirkungen ausgesetzt sein. Pflegebedürftigkeit darf nicht Armut bedeuten. Eine Bürgerkrankenversicherung und eine Bürgerversicherung in der Pflege.
 
RESPEKT UND SOLIDARITÄT
Ich will eine Gesellschaft, die von einer Haltung des Respekts füreinander getragen wird.

Ich stehe für eine durchlässige Gesellschaft, in der die Herkunft nicht über den späteren Berufsweg entscheidet. Für mich verdient jede Anstrengung und jede Arbeit die gleiche Anerkennung. Egal, ob mit Hochschulstudium, im Handwerk oder ob jemand eine ungelernte Tätigkeit ausübt: Nicht ein formaler Status soll wichtig sein, sondern, ob man etwas aus sich und seinem Leben macht. Was man beiträgt zu unserer Gesellschaft.

Aber natürlich hat Respekt hat auch etwas mit den Löhnen und Gehältern zu tun. Auf die Lippenbekenntnisse zu Verbesserungen in vielen Berufen während der Corona-Zeit müssen Taten folgen. Wir brauchen gute Tariflöhne, gerade in den Pflegeberufen ist das erforderlich. Aber nicht nur da. Vor allem in der Fleischindustrie drückt sich fehlende Achtung in unzumutbaren Arbeitsbedingungen aus. Und solch ein Mangel an Respekt schadet dem Zusammenhalt.

Ich bin der festen Überzeugung, dass Respekt und Solidarität einander bedingen. Wer sich wertgeschätzt fühlt, kümmert sich auch um andere. Soziale Bürgerrechte in einem demokratischen Staat schaffen einen Sozialstaat, auf den man sich verlassen kann. Eine Kindergrundsicherung gegen Armut, eine anständige und sichere Rente, eine gute Gesundheitsversorgung und Pflege, ein verlässlicher Schutz bei Arbeitslosigkeit, wie ihn die SPD in ihrem Konzept für einen neuen Sozialstaat beschrieben hat, sind für uns wichtige soziale Bürgerrechte. Bezahlbarer Wohnraum ist das gemeinsame Anliegen eines solidarischen Landes.
Respekt bedeutet, die und den Anderen so anzuerkennen wie sie und er ist – und zugleich dafür zu sorgen, dass jede und jeder die Möglichkeit hat, das eigene Leben zu verbessern.
Respekt heißt auch, dass wir die Gleichstellung von Männern und Frauen jetzt endlich realisieren wollen.
Respekt meint, dass Menschen mit Behinderung nicht diskriminiert oder ausgegrenzt werden und dass wir Barrieren abbauen.
Respekt bedeutet, dass wir als Einwanderungsgesellschaft Vorurteilen und Rassismus entgegentreten und Integration gelingt.
Respekt verlangt, dass uns die Arbeits- und Umweltbedingungen in den Ländern des globalen Südens nicht gleichgültig sind.
Respekt führt dazu, dass niemand wegen ihrer oder seiner sexuellen Orientierung benachteiligt werden darf.

Quelle: https://olaf-scholz.spd.de/meine-ziele/

Es muss ja nicht gleich eine große Party sein.
Olaf Scholz

Bündnis 90/Die Grünen - Annalena Baerbock

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Scheint sinnig, 20180120 AB HH, Format von rs2-Redaktion, CC BY-SA 4.0
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Was du noch nicht wusstest:

Annalena Charlotte Alma Baerbock lebt in Potsdam mit ihrem Mann und den beiden Töchtern. Beide gehen in die Grundschule. Ihren Mann hat sie als Praktikantin bei den Grünen kennengelernt. Sie sind beide Politikwissenschaftler! 
Groß geworden ist sie auf einem Bauernhof in Niedersachsen. Studiert hat sie zunächst in Hannover. Sie hat als Jugendliche ein Jahr in Florida gelebt. Später für ihr Studium in London. Jetzt fühlt sie sich in Brandenburg zuhause!

Als Kind wollte sie Rocksängerin werden. Leider hat sie dafür aber nicht die Gesangsstimme. Wenn sie heute beim Radio hören mitsingt, dann sagen die Kinder: Mama hör bitte auf! 

Auf ihrer ersten Demo war sie mit 2 Jahren. Ihre Eltern nahmen sie damals mit und sie war Teil einer Menschenkette. In der Schule war sie Klassensprecherin - ihre Heldin war aber schon immer die rebellische Ronja Räubertochter. 

In ihrer Freizeit war sie gerne auf dem Bolzplatz und auf dem Trampolin. Dabei war sie sogar SO gut, dass se bei den Deutschen Meisterschaften 3 mal Bronze geholt hat! Ihr Lieblingseis ist ein Banana-Split. Allerdings nicht – wie üblich – mit Schoko-, sondern mit Vanille Kugeln. Und wer hätte das gedacht? Ihre Lieblingsfarbe... ist Petrol!

  • 15. Dezember 1980: Geburt in Hannover
  • von 2000 bis 2005 studiert sie Politikwissenschaft und Jura in Hamburg und London
  • 2005: Eintritt in die Grünen
  • 2005 bis 2008: Büroleiterin unter anderem bei der Europaabgeordneten Elisabeth Schroedter
  • 2009 bis 2013: Landesvorsitzende der Grünen in Brandenburg
  • seit 2013: Bundestagsabgeordnete
  • seit 2018: Bundesvorsitzende der Grünen
  • Besonders intensiv arbeite ich zu den Themen Klimaschutz und Kohleausstieg sowie zum Bereich Familienpolitik, Kinderarmut, Alleinerziehende und Kindertagesstätten. Natürlich stehen aber auch viele weitere Themen auf meiner Agenda

 

Klimaschutz

  • Steigende Meeresspiegel, Überflutungen, Dürren und die Zunahme von Wetterextremen. All diese wissenschaftlichen Beschreibungen des Klimawandels nehmen immer mehr Gestalt an und werden für die Menschen spürbarer. Der Klimawandel ist nichts Abstraktes, er ist real und wird in seinem Ausmaß immer gefährlicher: Steigt die Erdmitteltemperatur um mehr als diese 2 °C, werden die Folgen des Klimawandels für Mensch und Umwelt unbeherrschbar. Dennoch widersetzt sich die Bundesregierung einem effektiven Klimaschutz und legt eine Reform des EEG vor, die jegliche Klimaziele vermissen lässt.  Besonders gravierende Auswirkungen hat dies auch auf Brandenburg. Anstatt den Ausstieg aus der Braunkohleförderung einzuleiten, werden die erneuerbaren Energien gedeckelt. Zeitgleich plant die rot-rote Landesregierung in Brandenburg neue Tagebaue.
  • Mit einem Klimaschutzgesetz wollen wir Bündnisgrüne dafür sorgen, dass Deutschland wieder die Vorreiterrolle bei den Erneuerbaren übernimmt. Als klimapolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion bin ich hier federführend tätig.

 

Kinder und Familie

  • Kinder sollten kein Luxus sein – doch vor allem bei Alleinerziehenden oder Geringverdienenden mit Kindern reicht das Geld oft vorn und hinten nicht. Die Kinderregelsätze sind nicht bedarfsgerecht. Der Kinderzuschlag oder das Bildungs- und Teilhabepaket kommen bei vielen Kindern überhaupt nicht an, obwohl sie einen Anspruch auf diese Leistung haben. Familien werden durch das Kindergeld einerseits und die Kinderfreibeträge andererseits in unterschiedlicher Höhe entlastet. Zur Armutsbekämpfung braucht es zusätzlich starke Unterstützungsstrukturen vor Ort – durch Jugendhilfe, Gesundheitsförderung und Schule. Die Zeit zum Handeln ist mehr als reif. Kinder können nicht warten.
  • Es braucht den Systemwechsel hin zur grünen Kindergrundsicherung. Sie muss automatisch und ohne kompliziertes Antragsverfahren ausgezahlt werden: in Form eines garantierten Betrags für alle Kinder sowie eines variablen Betrags, der sicherstellt, dass alle Kinder bekommen, was sie zum Leben brauchen.

 

Kohle

  • Deutschland – ein Klimaschutzvorreiter? Leider nicht mehr! Zwar sind wir mit der Energiewende gut gestartet, unsere Emissionen gehen jedoch seit Jahren nicht spürbar zurück. Dies liegt vor allem an der hierzulande nach wie vor dominanten Rolle der Kohleverstromung. Europaweit verbrennt Deutschland für seine Stromerzeugung mehr Kohle als jedes andere Land, sieben der zehn dreckigsten Kohlekraftwerke Europas stehen nach wie vor bei uns, darunter die Brandenburger Kraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe. In Brandenburg werden weiterhin Dörfer abgebaggert und in Nordrhein-Westfalen soll der uralte Hambacher Wald dem Tagebau weichen. Das muss sich nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes ändern: Die Verstromung von Kohle hat durch den massiven Treibhausgasausstoß nicht nur negative Auswirkungen auf unser Klima, sondern ganz direkt auch auf das Leben der Menschen. Denn bei der Verbrennung entstehen Schwefeldioxid, Stickoxide und Feinstaub sowie Schadstoffe wie Quecksilber, die trotz moderner Abgasfilter nicht vollständig aus Boden, Luft und Wasser ferngehalten werden können. Ich setze mich deshalb dafür ein, dass Deutschland aus der Kohleverstromung aussteigt.

 

Brandenburg

  • Unser Wahlkampfslogan und ein Motto meiner Arbeit: Ein gutes Morgen für Brandenburg!
  • Mein Bundesland, in dem ich mit meiner Familie lebe, liegt mir besonders am Herzen. Neben seinen einzigartigen Menschen machen Wasser, Wälder und Weite mit tollen Naturlandschaften den Reiz von Brandenburg aus. Als Politikerin aus diesem Land sehe ich meine Aufgabe darin, den Blick aus Brandenburg mit all seiner Unterschiedlichkeit in die Bundespolitik einzubringen. Seit Jahresende 2019 wird Brandenburg durch eine Landesregierung aus SPD, CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN regiert. Ich freue mich über zwei bündnisgrüne Mitglieder der Landesregierung, mit denen ich gemeinsam für ein lebenswertes, nachhaltig geführtes Land mit gleichen Chancen für alle kämpfe: Ursula Nonnemacher, stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz, sowie Axel Vogel, unser Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz.
  • Als einzige bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete aus Brandenburg sind meine Mitarbeiter*innen in meinen Bürger*innenbüros in Potsdam und Frankfurt (Oder) ansprechbar und immer hilfsbereit.

QUELLE: HTTPS://WWW.ANNALENA-BAERBOCK.DE/MEINE-THEMEN/ (Hier finden Sie auch weitere Inhalte des Programms)

Politik nicht nur mit dem Kopf machen, sondern auch mit dem Herzen.
Annalena Baerbock