rs2_diebstahl_2022_02
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Einbruch-Saison in Berlin beginnt wieder

Was tun bei Einbruch & Diebstahl

Die Einbruch-Saison in Berlin beginnt wieder! Aktuell steigen die Einbruch-Zahlen in Berlin wieder stark an. Wichtige Infos & wie man sich schützen kann, gibt's hier.

Achtung, Einbrecher! Die Einbruch-Saison in Berlin beginnt wieder!

Aktuell steigen die Einbruch-Zahlen in Berlin wieder stark an. Wichtige Infos & wie man sich schützen kann:

  • Einige Gegenden in Berlin sind besonders betroffen, z. B. Alt-Marzahn, hier insbesondere an der Schönagelstraße, der Oppermann- oder auch der Raoul-Wallenberg-Straße.
  • Fenster und Türen mit mechanischen Sicherungen bzw. zusätzlichen Sicherungen verriegeln. Die kosten Täter Zeit, die sie nicht haben
  • Bei Abwesenheit wie Urlaub – Lampe mit Zeitschaltuhr. Das täuscht Answesenheit vor
  • Alarmanlagen und/oder Kameras können auch helfen, auch, wenn es nur Attrappen sind.
  • Hecken im Garten kürzen – die sind zwar hübsch, aber Täter können sich so unbeobachtet bewegen
  • Und schließlich: Eine gute Nachbarschaft, die aufeinander achtet, ist ein guter Schutz gegen Einbrecher.
rs2_überfall_2022
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Wo finde ich Hilfe als Opfer eines Überfalls?

Solltest du Opfer einer Straftat geworden sein, dann ist unverzüglich die 110 zu wählen, um schnellstmöglich weitere Maßnahmen einzuleiten und Hilfe zu bekommen.

Weitere hilfreiche Hinweise/Nummer findest du hier zusammengefasst:

  • Situationsabhängig den Widerstand einzustellen und kooperativ zu handeln, um eigenen Schaden fern zu halten, beispielsweise bei einem Raubüberfall.
  • Im Optimalfall gelingt es sich einige markante Merkmale des Täters einzuprägen, was später für die Beschreibung wichtig ist und zu einer Festnahme des Täters führen kann.
  • Gegenstände, die abgenommen wurden und mit einer Serien-/ Individualnummer versehen sind, werden zur Fahndung ausgeschrieben.
  • Sollte dir körperliche, wie auch seelische Verletzungen zugefügt worden sein. Dann ist der Gang zum Arzt absolut empfehlenswert, um die körperlichen Schäden festzustellen und zu dokumentieren.
    So könnten auch erste Schritte eingeleitet werden um seelisch entstandene Schäden anzugehen und zu behandeln.
  • An diese Einrichtungen kannst du dich wenden, wenn du Opfer einer Straftat in Form von Gewalt und Kriminalität geworden sind:
     

    Weisser Ring e.V. - 030 116 006

    Opferhilfe Berlin e.V. - 030 395 28 67

    Berliner Krisendienst - 030 39063 - xx (nach Bezirk unterschiedlich)

    Gewaltschutzambulanz der Charité -  030 450 570 270
     

    Traumaambulanzen Berlin:

    Psychiatrische Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus, Große Hamburger Str. 5-11, Anmeldung unter Tel. 231 11 880 oder 
    seelische.gesundheit-shk@alexianer.de, Mo. bis Fr. 9.30 bis 15.00 Uhr

    Zentrum für Psychotherapie der Friedrich von Bodelschwingh-Klinik, Landhausstr. 33-35, 10717 Berlin, Anmeldung unter Tel. 547 27 887 oder traumaambulanz@fvbk.de, Mo. bis Fr. 9.00 bis 16.00 Uhr

    Kinder und Jugendliche, die Gewaltopfer geworden sind, finden Hilfe und Unterstützung in der Traumaambulanz der

    Kinderschutzambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Charité Berlin, Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353, Mittelallee 8, 4. OG, Berlin, Anmeldung unter Tel.: 450 566 888 

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Welche Maschen & Tricks gibt es?

Telefonbetrug - Coronavariante: Unbekannte Personen geben sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes aus - sie fragen nach persönlichen Daten und Kontodaten. Diese unter keinen Umständen herausgeben. Seriöse Unternehmen werden nie nach diesen Daten fragen.

Trickbetrug am Geldautomaten:
Zwei Personen versuchen durch ein Ablenkungsmanöver den perfekten Zeitpunkt zu nutzen und durch das geschickte Manöver das Geld aus dem Schlitz unbemerkt zu entwenden.
Andere Variante:
Ein Täter lässt einen Geldschein vor dem Opfer fallen und macht die Person darauf aufmerksam. Der zweite Täter entwendet in der Zwischenzeit die EC-Karte des Opfers.
Sollte vorher schon die PIN der Person ausgespäht worden sein, könnten die Täter das Konto Leerräumen.

Vorsichtsmaßnahmen:
1. Lasse dich nicht von fremden Personen ablenken.
2. Behalte die Schaltfläche und den Ausgabeschacht immer im Blick
3. Wenn etwas verdächtig ist immer die Abbruchtaste drücken.

Haustürbetrug
Die Täter tarnen sich hier oft als falsche Elektriker, Wasserwerker, etc. Sie werden nach Einlass in die Wohnung oder Haus fragen.
Variante 2:
Es wird eine falsche Benachrichtigung in die Post eingeworfen, das ein Paket oder ähnliches nicht angeliefert werden konnte. In einem Telefonat soll geklärt werden wann der erneute  Zustellversuch erfolgen soll. Dieses Telefonat findet aber über eine extrem kostenpflichtige Nummer statt. Also Vorsichtig geboten.

Wasserglas- oder Schwangeren-Trick
Eine schwangere Frau gibt vermeintlich vor durstig zu sein, oder sich nicht wohlzufühlen und bittet um ein Glas Wasser - sollte man dem Wunsch nachkommen und die Person herein beten, wird die Täterin versuchen die Tür für eine weitere Person offen zu halten. Diese Person hat dann leichten Zugang zum Wohnraum und kann diverse Gegenstände entwenden.

Papier und Zetteltrick: Es wird um einen Stift und Block gebeten für eine Nachricht an einen Nachbarn. Zudem wird gefragt, ob man den Brief in der Wohnung des Opfers schreiben kann.
Ähnliches Vorgehen wie zuvor beschrieben.

Variante:
Baby-Wickel-Trick
Eine Frau wird versuchen sich Eintritt in die Wohnung zu verschaffen, indem sie vorgibt ihr Kind wickeln zu wollen.

Touristen-Betrüger
Die Täter fragen Touristen, die vor Cafés sitzen, nach Wechselgeld, Zigaretten oder dem Weg zu fragen und lenken die Opfer ab, während ein Komplize Handy oder Portemonnaie stiehlt.

Blumen-Trick:
Den Opfern werden Blumen angesteckt und dieser Überraschungseffekt wird genutzt, um Geldbörsen, oder Smartphones zu entwenden. 

Geld-Wechsel-Trick
Bitten die Täter in Parkhäusern und Parkplätzen darum, eine Münze für den Parkautomaten oder zum Telefonieren zu wechseln. Oft wenden sich die Täter an alte Menschen. Wenn ein Opfer die Geldbörse dann öffnet, bietet der Täter seine Hilfe beim Suchen nach der passenden Münze an, greift ins Portemonnaie und stiehlt die Geldscheine.

Gerade im Bereich von Supermarktparkplätzen spekulieren Täter oft darauf, dass die Opfer ihre Portemonnaies, oder Smartphones auf dem Beifahrersitz oder im geöffneten Kofferraum ablegen. Dann lenken sie die Personen ab und greifen sich das Diebesgut.

Wer kommt für meinen Schaden auf?

Kurz und Knapp: 
Im Regelfall kommt bei der Erstattung des ergaunerten Diebesgutes die eigene Hausratsversicherung für die entstandene Kosten auf.

rs2_dienbstahl_2022
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Was muss ich melden, oder sperren wenn ich beraubt wurde?

Smartphone-Raub:
Lass' die gestohlene SIM-Karten und Mobiltelefone sperren. Nutze dafür den zentralen Sperrnotruf 116 116 oder besuche die Homepage für den Sperrnotruf: www.sperr-notruf.de.

  • Melde den Raub der Hotline deines Mobilfunk-Anbieters
  • Falls du dein Smartphone mit verschiedenen passwortgeschützten Diensten (z.B. Paypal, E-Mail-Account, etc.) gekoppelt hast, ist eine schnelle Passwortänderung dringend anzuraten. Beachte dies auch für deine Social-Media-Zugänge.

Für die Fahndung nach deinem geraubten Gerät benötigt die Polizei die 15-stellige Seriennummer (IMEI-Nummer) deines Handys. Diese Nummer steht generell auf der Verpackung des Gerätes. Durch die Eingabe der Tastenkombination *#06# lässt sich die Nummer abrufen.

Schlüssel-Raub:
Sollten Schlüssel jeglicher Art entwendet worden sein, dann sollten definitiv die Schließzylinder ausgetauscht werden.

EC- oder Kredit-/Zahlungskarte - Raub:
Gestohlene Zahlungskarten sollten unverzüglich gesperrt werden.
Wähle dafür den Sperrnotruf 116 116 oder besuche die Homepage für den Sperrnotruf: www.sperr-notruf.de

  • Melde den Verlust der Karte durch den Raub bei deinem Bankinstitut.
  • Kreditkarten kannst du am leichtesten durch Angabe der Kreditkartennummer sperren lassen.
  • Solltest du diese Nummer nicht zugänglich haben, reicht meistens auch Name, Geburtsdatum, Adresse sowie der Name der Bank.
  • Um EC- oder anderen Zahlungskarten sperren zu lassen benötigst du die Kontonummer.
  • Sollten Sparbücher oder Anlagedokumente abhandengekommen sein solltest du das unverzüglich deinem Geldinstitut melden.

Ausweis-Raub:
Melde gestohlene Ausweise bitte bei den örtlich zuständigen, ausstellenden Behörden.

Wenn dein Personalausweis mit eingeschalteter Online-Ausweisfunktion gestohlen wurde oder abhandengekommen ist, sollte die online Ausweisfunktion zügig gesperrt werden. Das geht im Bürgeramt oder über den zentralen 24-Stunden-Sperrnotruf 116 116 sowie über www.kartensicherheit.de.

  • Familienname 
  • Vorname
  • Geburtsdatum
  • Sperrkennwort

    wird im Vorgang der Sperrung abgefragt werden. Diese Angaben sind im PIN-Brief notiert.

Zusätzlich ist zu beachten:
Als Ausweisinhaber bist du verpflichtet, bei Verlust deines Personalausweises, egal ob deine Online-Ausweisfunktion eingeschaltet ist oder nicht, dieses der zuständigen Personalausweisbehörde zu melden.

Sperren der Unterschriftsfunktion

Solle bei dein Personalausweis auch für die elektronische Signatur genutzt werden können, muss das Signaturzertifikat über den jeweiligen Anbieter gesondert gesperrt werden. Beachte hierbei die Sonderregelungen bei Online-Ausweisen: www.personalausweisportal.de/verlustfal

Quelle:
RP-Online
Polizei-Beratung