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In dieser Woche stellt Ihnen Katrin Schifelbein das Album "Teenage Dream" von Katy Perry vor.Im Sommer 2008 war es soweit. Katy Perry, bürgerlich Katheryn Elizabeth Hudson, gelang der Durchbruch mit ihrem Hit "I Kissed A Girl". Kaum einer kann sich bei so einem provokanten Geständnis vorstellen, dass die schrille Popkünstlerin umgeben von Gospel und Kirchenchören in Santa Barbara, Kalifornien aufwuchs.
Während Perrys Mutter ihr den Kontakt zu "nicht-kirchlicher" Musik lange Zeit verbot, stand der Umbruch in ihrer Jugend unmittelbar bevor. Auf einer Pyjama-Party hörte die Sängerin zum ersten Mal eine Platte der Band Queen, von dessen Frontmann Freddie Mercury sie extrem begeistert war. „Der Himmel öffnete sich und ich wurde gerettet“, beschreibt Katy die damalige Situation. Von da an entwickelte sich die Gruppe zu ihrer größten Inspiration. "Ihre Musikalität und ihre Lyrics waren so groß, grell und echt. Ich habe vorher noch nie etwas Vergleichbares gehört", so der Paradiesvogel weiter. Schnell machte sie es sich zum Ziel, die Leute mit ihrer Musik ebenso zu inspirieren, was ihr mit ihrem Debütalbum "One Of The Boys" eindrucksvoll gelang.
Um der hohen Erwartungshaltung mit ihrem Nachfolgewerk "Teenage Dream" gerecht zu werden, holte sie für die Aufnahmen einige Top-Produzenten der Musikszene mit ins Boot und arbeitete ihre Fähigkeiten als Songwriterin weiter aus. Das Ergebnis: Ein solides Popalbum, welches eine Menge beflügelnde Gute-Laune-Songs enthält und außerdem einen tiefen Einblick in Katy Perry als Person gewährt. Vor allem ihr gesangliches Talent wird diesmal in ruhigeren Songs hervorgehoben, aber natürlich lässt Katy es sich nicht nehmen, auch einige Partyhits beizusteuern. So entwickelte sich ihre erste Single "California Gurls" zum Sommerhit 2010. Enormer Ohrwurmcharakter, Leichtigkeit und die Coolness vom Feature-Partner Snoop Dogg prägen die Kalifornische Hymne. Auch die Single "Teenage Dream" verfügt über einen höchst ansteckenden Chorus und vermittelt das Gefühl einer Sommerromanze. In "Firework" wird Katy Perry lyrisch etwas persönlicher und nutzt das "Feuerwerk" als Metapher für das Potential in jedem Menschen "hell, farbenfroh und wundervoll" zu sein. Zu Beginn des Songs schafft sie zwar eine etwas ruhigere Atmosphäre, kann jedoch nicht davon lassen, die Leute zum Chorus hin wieder auf die Tanzfläche zu schicken. Mit dem Song "Peacock" nutzt die modisch sehr Gewagte ihre verspielten Lyrics, um zu zeigen, dass sie das Provozieren seit "I Kissed A Girl" nicht verlernt hat. Ein perfektes Beispiel für Katys Absicht persönlicher zu werden, ist der Song "Circle In The Drain". Ein Song, der an ihren Ex-Freund und seine Drogenexzesse gerichtet ist, welche sie nicht mehr ertragen konnte und wollte. Hier zeigt sich Katy Perry bei leicht rockigem Sound ungewohnt verletzbar und wütend. In der Ballade "Not Like The Movies" überzeugt Perry mit einer wunderschönen, klaren Stimme und viel Gefühl bei hoher Authentizität. Der Song bildet einen passenden Abschluss, der Katy Perrys konstante Fähigkeit zu Überraschungen beweist.
Katy Perry schreibt jeden ihrer Songs selbst. Wer "Teenage Dream" in den Händen hält, kann sich also sicher sein, in jeder Note und jeder Songzeile ihrer Musik ein unverfälschtes Stück "Katy Perry" zu finden. Mit viel Energie, einer charmanten Direktheit und einem unwiderstehlichen Sinn für Humor gelingt es der Sängerin einmal mehr, die Zuhörer zum Tanzen zu bewegen sowie ihre verletzliche Seite zu zeigen. Eine Kombination, die nicht alle so authentisch meistern.
Gewinnen Sie "Teenage Dream" von Katy Perry!
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